Jeder 3. Bescheid enthält Fehler · Jetzt kostenlos prüfen

Grundsicherungsgeld-Bescheid prüfen lassen (früher Bürgergeld)
— Ihrer könnte falsch sein.

Die kostenlose Demo zeigt anhand fiktiver Fälle, wie eine automatisierte Orientierung Bescheidangaben strukturiert.

Newsletter (optional): Updates zum Projekt erhalten

0 € KostenKomplett kostenlos
PilotbetriebEchte Uploads standardmäßig pausiert
§ 84 SGGRegulär ein Monat ab Bekanntgabe
AutomatisiertOrientierung, keine Rechtsprüfung

Ablauf

In 4 Schritten zum
Ergebnis.

Bescheid analysieren

Nutzen Sie die fiktiven Demo-Fälle. Echte Uploads sind standardmäßig deaktiviert.

Direkt starten: Einen fiktiven Beispielbescheid ansehen. Keine Anmeldung, keine Kosten.

Bescheid hochladen

Nutzen Sie im sicheren Pilotbetrieb ausschließlich die vollständig fiktiven Demo-Fälle.

Sicherer Pilotbetrieb: Der Upload echter Dokumente ist vorübergehend pausiert. Nutzen Sie unten die vollständig fiktiven Beispielbescheide. Für eine individuelle Prüfung wenden Sie sich bitte an eine zugelassene Beratungsstelle oder Fachanwaltskanzlei.

Zusätzliche Angaben (optional)

Unterstützt: PDF, PNG, JPG · max. 10 MB · Die automatische Anonymisierung kann Angaben übersehen.

01

Bescheid hochladen

Im freigegebenen Pilotbetrieb laden Sie einen Bescheid als PDF oder Foto hoch. Die Originaldatei kann vor der Anonymisierung durch den angegebenen OCR-Dienst verarbeitet werden.

02

System markiert Prüfpunkte

Die automatisierte Auswertung vergleicht erkennbare Angaben mit hinterlegten SGB-II-Quellen und weist auf Unsicherheiten hin.

03

Ergebnis erhalten

Sie sehen sofort, ob Auffälligkeiten vorliegen und welche Bereiche geprüft wurden.

04

Bericht erhalten

Erhalten Sie den Orientierungsbericht per E-Mail — ohne Widerspruchsschreiben und ohne Weiterleitung an Dritte.

Widersprüche gegen Grundsicherungsgeld-Bescheide (früher Bürgergeld)

Daten der Bundesagentur für Arbeit, Jahresbericht 2025

501.667

Widersprüche 2025

+78.310 gegenüber dem Vorjahr

476.728

Entschiedene Widersprüche

2025 bearbeitet und entschieden

147.213

Revidierte Entscheidungen

einschließlich nachgereichter Unterlagen

42.303

Fehlerhafte Rechtsanwendung

von Jobcentern im Jahr 2025

Wie funktioniert die KI-Analyse?

Unser Analyseprozess in vier Phasen — transparent und nachvollziehbar.

1. Dokument hochladen & OCR

Ihr Bescheid wird per OCR (Texterkennung) digitalisiert. Der Text wird automatisch extrahiert und zur Prüfung angezeigt.

2. Automatische Anonymisierung

Alle personenbezogenen Daten (Name, Adresse, Aktenzeichen, Geburtsdatum) werden vor der KI-Analyse automatisch entfernt.

3. KI-Analyse mit Qdrant

Die anonymisierten Daten werden per Semantic Search mit einer Datenbank aus Rechtsvorschriften, Urteilen und SGB-II-Regelungen abgeglichen.

4. Ergebnis & Einschätzung

Sie erhalten eine strukturierte Übersicht der identifizierten Auffälligkeiten. Dies ist eine maschinelle Ersteinschätzung und ersetzt keine anwaltliche Beratung.

Rechtliche Grundlagen

Die wichtigsten Paragraphen, die Ihre Rechte als Grundsicherungsgeld-Empfänger (früher Bürgergeld) sichern.

§ 84 SGG

Widerspruch grundsätzlich binnen eines Monats nach Bekanntgabe des Bescheids

§ 20 SGB II

Anspruch auf den Regelbedarf (aktuell 563 € für Alleinstehende)

§ 22 SGB II

Kosten der Unterkunft — häufigster Grund für fehlerhafte Bescheide

§ 2 SGB II

Grundsicherung muss existenzsichernd sein — keine Kürzung ohne rechtmäßigen Grund

§ 86b SGG

Einstweiliger Rechtsschutz bei dringenden Fällen möglich

Art. 19 GG

Rechtsweggarantie — der Weg zum Sozialgericht steht Ihnen offen

Hinweis: Die automatisierte Auswertung zeigt mögliche Prüfpunkte und kann Fehler oder Auslassungen enthalten. Sie ist keine verbindliche Rechtsprüfung. Dokumente können zur Texterkennung durch einen EU-Dienstleister verarbeitet werden; vor der anschließenden KI-Auswertung wird der extrahierte Text anonymisiert. Die Widerspruchsfrist beträgt grundsätzlich einen Monat ab Bekanntgabe (§ 84 SGG).

Warum Klarbescheid?

Ihr Bescheid könnte
Fehler enthalten.

42.303 Bescheide mit fehlerhafter Rechtsanwendung im Jahr 2025. Die KI hilft Ihnen, diese zu erkennen.

Automatisierte Orientierung

Das System strukturiert erkennbare Angaben und markiert mögliche Prüfpunkte anhand hinterlegter SGB-II-Quellen. Das Ergebnis ist keine verbindliche Rechtsprüfung.

Erkennen, was andere übersehen

42.303 Bescheide enthielten 2025 eine fehlerhafte Rechtsanwendung durch die Jobcenter. Die KI identifiziert systematisch die häufigsten Fehlerquellen.

Transparenter Datenfluss

Die Originaldatei kann für OCR in einer EU-Region verarbeitet werden. Der extrahierte Text wird vor der KI-Auswertung anonymisiert; Zwischenspeicher für echte Fälle sind auf höchstens 24 Stunden begrenzt.

Häufigste Fehler in Grundsicherungsgeld-Bescheiden (früher Bürgergeld)

Diese Fehlerbereiche prüft die KI automatisch — basierend auf der Statistik der Bundesagentur für Arbeit.

RegelbedarfPrüffeld

Falsche Einstufung in Bedarfsstufen — z. B. wenn Partner oder Kinder nicht korrekt berücksichtigt werden

UnterkunftskostenPrüffeld

Fehlerhafte Angemessenheitsprüfung, falsche Mietobergrenzen, unzureichende Heizkostenermittlung

MehrbedarfPrüffeld

Nicht berücksichtigter Mehrbedarf für Alleinerziehende, Schwangere, behinderte Menschen oder Erwerbsgeminderte

EinkommensanrechnungPrüffeld

Falsche Anrechnung von Einkommen, übersehene Freibeträge oder fehlerhafte Abzüge

FormfehlerPrüffeld

Fehlende oder unvollständige Rechtsbehelfsbelehrung, mangelhafte Begründung des Bescheids

VermögensprüfungPrüffeld

Anwendung der für Alter, Zeitraum und Vermögensart maßgeblichen Regeln nach § 12 SGB II

Das Projekt

Technologie für
soziale Gerechtigkeit.

Klarbescheid ist ein Projekt der Mokka Agentur GbR. Wir entwickeln KI-gestützte Tools, die Bezieherinnen und Bezieher von Grundsicherungsgeld (früher Bürgergeld) dabei unterstützen, ihre Bescheide zu verstehen und mögliche Fehler zu erkennen — transparent, zugänglich und kostenlos.

Kontakt

info@mokka-agentur.de

Antwort innerhalb 48h

Status

Live

Kostenlos nutzbar

Keine Rechtsberatung

Die KI-Analyse ist ein automatisiertes Tool. Sie ersetzt keine anwaltliche Beratung. Bei rechtlichen Fragen wenden Sie sich bitte an eine Rechtsanwaltskanzlei oder an die örtliche Rechtsberatungsstelle.

Jetzt nutzbar

Der Service ist live und kostenlos direkt nutzbar. Auf dem Laufenden bleiben? Abonnieren Sie optional unseren Newsletter.

Unser Ziel

Jeder Grundsicherungsgeld-Empfänger (früher Bürgergeld) hat ein Recht auf korrekte Leistungen. Wir wollen mit Technologie dazu beitragen, dass Bescheide fair und fehlerfrei sind.

FAQ

Häufig gestellte
Fragen.

Kann sich die Prüfung negativ auf mein Grundsicherungsgeld (früher Bürgergeld) auswirken?

Die Nutzung des Tools allein verändert Ihren Bescheid nicht und wird nicht an das Jobcenter gemeldet. Wenn Sie selbst Widerspruch einlegen, prüft die Behörde den Bescheid erneut. Eine Änderung zu Ihrem Nachteil ist nicht pauschal ausgeschlossen und kann unter gesetzlichen Voraussetzungen zulässig sein.

Welche Bereiche kann ich am Bescheid vergleichen?

Typische Prüffelder sind Zeitraum, Haushaltsmitglieder, Regel- und Mehrbedarfe, Unterkunft und Heizung, Einkommen, Freibeträge und Abzüge. Eine Abweichung ist zunächst ein Prüfpunkt und nicht automatisch ein Rechtsfehler.

Wie lange habe ich Zeit für einen Widerspruch?

Die reguläre Frist beträgt einen Monat ab Bekanntgabe des Bescheids (§ 84 SGG). Bei Postversand gilt grundsätzlich die Bekanntgabefiktion des vierten Tages (§ 37 SGB X); tatsächlicher späterer oder fehlender Zugang kann relevant sein. Bei fehlender oder unrichtiger Belehrung gilt regelmäßig § 66 SGG.

Ist die Nutzung wirklich kostenlos?

Die öffentliche Demo mit fiktiven Fällen ist kostenlos und unverbindlich. Ein echter Dokumentenbetrieb oder spätere B2B-Leistungen benötigen eine gesonderte Freigabe und Vereinbarung.

Sind meine Daten geschützt?

Der Upload echter Dokumente ist standardmäßig pausiert. Im freigegebenen Pilotbetrieb kann die Originaldatei zunächst für OCR in der EU verarbeitet werden. Danach wird der extrahierte Text automatisiert anonymisiert; eine vollständige Erkennung kann nicht garantiert werden. Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Wie oft werden Grundsicherungsgeld-Bescheide (früher Bürgergeld) angefochten?

2025 gingen 501.667 Widersprüche ein; 476.728 wurden erledigt und 147.213 Entscheidungen revidiert. Bei knapp der Hälfte der Revisionen waren nachgereichte Unterlagen oder nachgeholte Mitwirkung ausschlaggebend. Eine fehlerhafte Rechtsanwendung des Jobcenters lag laut Bundesagentur für Arbeit in 42.303 Fällen vor.

Was zeigt die öffentliche Demo?

Die Demo verarbeitet fiktive Fälle und zeigt eine strukturierte Orientierung mit möglichen Prüfpunkten und Quellenhinweisen. Sie kann unvollständig oder falsch sein und trifft keine verbindliche rechtliche Entscheidung.

Ersetzt die KI-Analyse einen Rechtsanwalt?

Nein. Die KI-Analyse ist ein automatisiertes Tool, das eine Ersteinschätzung liefert. Sie ersetzt keine professionelle Rechtsberatung durch einen zugelassenen Rechtsanwalt. Bei konkretem rechtlichem Handlungsbedarf sollten Sie sich an eine Rechtsanwaltskanzlei oder die örtliche Rechtsberatungsstelle wenden.

Für Anwälte & Kanzleien

klarbescheid.de für Ihre Kanzlei

Sie prüfen Grundsicherungsgeld-Bescheide (früher Bürgergeld) mandantiell? Nutzen Sie die KI-gestützte Analyse als Grundlage Ihrer Beratung — als individuelle Implementierung oder Partnerschaft. Wir integrieren den Bescheid-Check in Ihren Workflow.

Partnerschaft anfragen

Was Sie bekommen

  • Individuelle Integration in Ihren Kanzlei-Workflow
  • Technische Vorstrukturierung für die anwaltliche Prüfung
  • Whitelabel unter Ihrer Domain möglich
  • EU-Infrastruktur; Datenschutzkonzept und AVV projektbezogen

Bescheid erhalten?
Prüfpunkte verständlich ordnen.

Die kostenlose Demo zeigt, wie eine automatisierte Orientierung typische Angaben strukturiert — ohne verbindliche Rechtsprüfung.

Ein Projekt der mokka-agentur

Bescheid prüfen lassen — was sich mit dem Grundsicherungsgeld ändert

Seit dem 1. Juli 2026 heißt das frühere Bürgergeld Grundsicherungsgeld. Bescheide bleiben oft schwer lesbar. Genau hier setzt die Orientierungshilfe an: Sie strukturiert Angaben zu Regelbedarf, Unterkunft, Einkommen und möglichen Abzügen und markiert Punkte, die näher geprüft werden sollten.

Was ein Bescheid-Check eigentlich prüft

Die automatisierte Auswertung betrachtet nicht nur die Endsumme. Sie ordnet Angaben zur Bedarfsgemeinschaft, zu Einkommensfreibeträgen, Unterkunftskosten, Mehrbedarfen und Abzügen. Das Ergebnis sind mögliche Prüfpunkte, keine verbindliche Feststellung der Rechtmäßigkeit.

Warum die Frist so knapp ist

Die Widerspruchsfrist beträgt grundsätzlich einen Monat ab Bekanntgabe (§ 84 SGG). Der konkrete Fristbeginn hängt vom Übermittlungsweg und den Umständen des Zugangs ab. Deshalb sollte der Bescheid früh geprüft und bei Zweifeln unabhängige Beratung eingeholt werden. Der Fristrechner bietet nur eine unverbindliche Rechenhilfe.

KI-Prüfung statt Bauchgefühl

Eine KI-gestützte Auswertung kann Textabschnitte ordnen und anhand hinterlegter Regeln mögliche Auffälligkeiten markieren. Sie kann Inhalte übersehen, missverstehen oder veraltete Informationen verwenden. Ob ein Widerspruch sinnvoll oder begründet ist, muss im Einzelfall eine zugelassene Rechtsanwältin, ein Rechtsanwalt oder eine befugte Beratungsstelle beurteilen.

Wer unsicher ist, kann die Orientierung als Ausgangspunkt nutzen, sollte Fristen aber unabhängig prüfen und sich bei möglichen Nachteilen rechtzeitig beraten lassen.