Bedarf & Berechnung
Bedarfsgemeinschaft Bürgergeld: Wer gehört dazu?
Zur Bedarfsgemeinschaft können insbesondere die leistungsberechtigte Person, Partner und bestimmte unverheiratete Kinder unter 25 Jahren gehören. Eine bloße Wohngemeinschaft ist nicht automatisch eine Bedarfsgemeinschaft.
Artikel lesenBürgergeld für Alleinerziehende: Mehrbedarf richtig geltend machen
Der Mehrbedarf für Alleinerziehende hängt von Zahl und Alter der im Haushalt lebenden Kinder ab. Das Gesetz sieht je nach Konstellation 12 bis höchstens 60 Prozent des maßgebenden Regelbedarfs vor; es gibt keinen pauschalen Mindestsatz von 36 Prozent.
Artikel lesenBürgergeld-Regelsatz 2026: 563 Euro trotz Nullrunde
Regelbedarfe, Mehrbedarfe, Unterkunftskosten und Einkommen sind unterschiedliche Rechenpositionen. Für den maßgeblichen Zeitraum muss stets die amtlich veröffentlichte Regelbedarfsstufe verwendet werden.
Artikel lesenFehler & Mängel
Bürgergeld & Mietkosten: Angemessenheit, Kürzungen & Widerspruch
Ob Unterkunfts- und Heizkosten anerkannt werden, hängt von den tatsächlichen Kosten, den örtlichen Angemessenheitswerten und den Umständen des Einzelfalls ab. Eine Kürzung ist nicht allein wegen Überschreitens eines pauschalen Internetwerts rechtmäßig oder rechtswidrig.
Artikel lesenSanktionen beim Bürgergeld 2026: Wann sind sie rechtswidrig?
Leistungsminderungen setzen gesetzliche Tatbestände und ein ordnungsgemäßes Verfahren voraus. Rechtsfolgenbelehrung, wichtiger Grund, Anhörung, Dauer und Umfang müssen anhand der im Bescheid genannten aktuellen Fassung geprüft werden.
Artikel lesenDie häufigsten Fehler im Bürgergeld-Bescheid (mit Beispielen)
Prüfbedarf kann etwa bei Haushaltszuordnung, Einkommen, Freibeträgen, Mehrbedarfen, Unterkunftskosten, Zeiträumen oder Begründung bestehen. Amtliche Widerspruchsdaten belegen jedoch keine allgemeine Fehlerquote aller Bescheide.
Artikel lesenGrundlagen
Bewilligungsbescheid vs. Ablehnungsbescheid: Was tun?
Ein Bewilligungsbescheid gewährt Leistungen ganz oder teilweise, ein Ablehnungsbescheid lehnt sie ab. Bei beiden müssen Tenor, Berechnung, Begründung und Rechtsbehelfsbelehrung getrennt geprüft werden.
Artikel lesenBürgergeld-Bescheid prüfen lassen: Fehler finden (2026)
Eine automatisierte Auswertung kann Angaben ordnen und mögliche Prüfpunkte markieren. Sie kann keine vollständige Sachverhaltsermittlung oder individuelle rechtliche Würdigung garantieren.
Artikel lesenHartz IV vs. Bürgergeld: Was sich geändert hat (und was 2026 gilt)
Umgangssprachliche oder frühere Leistungsnamen ersetzen nicht die Prüfung der konkreten gesetzlichen Fassung. Entscheidend sind Bewilligungszeitraum, Bescheiddatum und Übergangsrecht.
Artikel lesenWiderspruch
Widerspruch gegen Bürgergeld-Bescheid: Frist, Muster & Ablauf (2026)
Ein Widerspruch muss den angegriffenen Bescheid hinreichend erkennen lassen und fristgerecht bei der zuständigen Stelle eingehen. Eine Begründung kann häufig nachgereicht werden; der konkrete Fall kann aber zusätzliche Schritte erfordern.
Artikel lesenWiderspruchsfrist Bürgergeld: Die 1-Monats-Regel erklärt
Die Frist beträgt grundsätzlich einen Monat ab Bekanntgabe. Bei einem im Inland per Post übermittelten Verwaltungsakt gilt die Bekanntgabefiktion des § 37 Abs. 2 SGB X grundsätzlich am vierten Tag nach Aufgabe zur Post, sofern er nicht oder später zugeht. Das ist keine pauschale Verlängerung um vier Tage.
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